Karnevalslexikon I J
Karnevalslexikon: Wissenswertes zum Karneval, Fasnacht und Fasching mit Anfangsbuchstaben I und J
![]() | Im(m)iZugereister (Immigrant). In Köln wird der Ausdruck zur Karnevalszeit insbesondere für Besucher aus anderen Regionen verwendet. Seit der Karnevalssession 2010 findet auch eine Immisitzung statt. Zur Homepage der Immisitzung. |
![]() | InsignienDie Zeichen der Macht der Narrenherrscher. Bei der Prinzenproklamation werden sie dem Dreigestirn übergeben, müssen nach der Session wieder abgegeben werden. Der Prinz bekommt die Pritsche (geht auf die Fruchtbarkeitsrute der Germanen zurück), mit der er über das Narrenvolk regiert. Der Bauer trägt die Schlüssel zur Stadt. Sie erinnern an die Schlacht von Worringen, als die Bauern den freien Bürgern gegen den Kardinal halfen, zum Dank die Stadtschlüssel bekamen. Die Jungfrau bekam als letztes ein Insignum: den Spiegel. Ein altes Stück aus dem Stadtmuseum, in dem "Ihre Lieblichkeit" ihre Schönheit betrachten kann. |
![]() | Jan von WerthDer Reitergeneral blickt seit 101 Jahren vom hohen Denkmal-Sockel auf dem Altermarkt auf das närrische Treiben in der Stadt und seit dem 6. Mai 1995 hat er auch einen Platz auf dem Rathausturm. Alljährlich auf Weiberfastnacht erinnert das Reiterkorps "Jan von Werth" an der Vringspooz an das Wiedersehen des zum General aufgestiegenen Jan mit der Magd Griet, die ihn als Bauernburschen auf dem Kümpchenshof einst verschmäht hatte. "Wer et hättgewoss" seufzt sie und er setzt dem entgegen: Wer et hätt gedonn!" (Quelle: www.kirchenweb.at) Zur Homepage des Reiter-Korps "Jan von Werth" 1925 e.V. |
![]() | JeckKarnevalsfreund, Narr. Wer Karneval feiert ist ein Jeck. Im Kölner Dialekt bedeutet "jeck" närrisch oder verrückt. |
![]() | JungfrauSymbolisiert die freie, unabhängige, keiner fremden Macht unterworfene Stadt Köln. Die Mauerkrone auf ihrem Kopf steht für die Unbesiegbarkeit der Stadt. Mit zwei Ausnahmen unter den Nazis wird die Jungfrau von Männern dargestellt (1938 Paula Zapf und 1939 Else Horion). Ihr Insignum ist der Spiegel. |
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